Automatisierte Modellierung hermeneutischer Prozesse (hermA)

Kurzbeschreibung des Projekts

Der Forschungsverbund „Automatisierte Modellierung hermeneutischer Prozesse – Der Einsatz von Annotationen für sozial- und geisteswissenschaftliche Analysen im Gesundheitsbereich“ (hermA) befasst sich mit der Frage, ob klassische, hermeneutische Analyseverfahren automatisiert werden können, indem Teile der Analyse vollautomatisch oder zumindest computergestützt durchgeführt werden. Das Forschungsvorhaben wird als interdisziplinäre Zusammenarbeit von Computerlinguistik, Kulturanthropologie, Literaturwissenschaft und Pflegewissenschaft umgesetzt.

Projektinhalt

Der Forschungsverbund „Automatisierte Modellierung hermeneutischer Prozesse“ (hermA) befasst sich mit computergestützten Analyseverfahren. Im Zeitalter von Big Data nimmt die Menge an Veröffentlichungen aus allen Bereichen wie Wissenschaft, Zeitungen, Soziale Medien, Literatur ständig zu. Um die wachsenden Textmengen sozial- und geisteswissenschaftlich auszuwerten, stellt sich die Frage, ob klassische, hermeneutische Analyseverfahren automatisiert werden können, indem Teile der Analyse vollautomatisch oder zumindest computergestützt durchgeführt werden.

Das Projekt setzt dieses Forschungsvorhaben als interdisziplinäre Zusammenarbeit von Computerlinguistik, Kulturanthropologie, Literaturwissenschaft und Pflegewissenschaft um. Der Forschungsverbund untersucht übergreifend in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, inwieweit die Zuweisung von Analysekategorien durch automatisierte Annotationen verschiedene erkenntnistheoretische Forschungsansätze (deduktive, induktive oder abduktive Ansätze) unterstützen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei beispielhaft Themen des aktuell boomenden Gesundheitsbereichs.

Im Kern geht es im Projekt darum, ob und wie der menschliche Erkenntnisprozess in einer automatischen Erschließung abgebildet und unterstützt werden kann. Gemeinsames Ziel ist es, Verbesserungsansätze für automatisierte Modellierungen von Annotationen in hermeneutischen Analyseprozessen zu entwickeln, Folgeprojekte zu initiieren und Digital Humanities-Ansätze am Wissenschaftsstandort Hamburg hochschulübergreifend zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit der Universität Hamburg mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und der Technischen Universität Hamburg (TUHH).

 
Projektstartdatum: 05/01/2017
Projektstatus: laufend (Stand: 2019)

Gefördert durch

Landesforschungsförderung Hamburg

Kontakt

Universität Hamburg
Lina Franken

E-Mail: lina.franken@uni-hamburg.de
Telefon: 040 428389943‬

Erfahren Sie mehr unter
https://www.herma.uni-hamburg.de/de.html
 

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