DARIAH-DE

DARIAH-DE unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften.

Projektziele

Gemeinsam mit erfolgreichen Initiativen im Bereich der Digital Humanities in Deutschland

  • unterstützt DARIAH-DE den Aufbau Virtueller Forschungsumgebungen in den Geisteswissenschaften durch Beratung, Verknüpfung von bisher getrennten Aktivitäten und auch durch technische Infrastruktur.
  • nutzt und verknüpft DARIAH-DE vorhandene digitale Ressourcen, Dienste und Erkenntnisse auch übergreifend über einzelne Disziplinen und bestimmte Forschungsfragen.
  • errichtet und erforscht DARIAH-DE eine dezentrale technische Infrastruktur, auf der geisteswissenschaftliche Methoden implementiert und genutzt werden können.

Dieses Ziel beinhaltet nicht nur technische Aufgaben, betrifft ebenso lokale wie internationale Aktivitäten, und ist vor allem langfristig ausgelegt.

Leitsätze

DARIAH-DE wurde anhand folgender Leitsätze konzipiert:

  • Die größtmögliche Teilnahme und Teilhabe von Forscher/innen und ihren Forschungsprozessen aus den geisteswissenschaftlichen Disziplinen in enger Kooperation mit Informatikern und IT-Spezialisten,
  • Bereitstellung neuer Werkzeuge und Technologien, die von den Fachdisziplinen gefordert werden und die die Integration bereits vorhandener Ressourcen und Infrastrukturen berücksichtigen,
  • Zugriff auf und die Nachnutzung von wissenschaftlichen Forschungsdaten und -diensten sowie eine frei zugängliche, technische Forschungsinfrastruktur. Insofern unterscheidet sich DARIAH von Portalen wie Europeana, die nicht Forschungsdaten im Fokus haben, sondern den Nachweis von Kulturgütern.

Der Wissenschaftsrat benennt einige wesentliche Themenfelder, die bei dem Aufbau von geisteswissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen zu berücksichtigen sind, wie zum Beispiel die „Langzeitarchivierung von Forschungsdaten mit Referenz- und Zitationsmöglichkeit“, „einheitliche Standards“, „Verknüpfung von Digitalisaten mit Metadaten“, „interdisziplinäre Kooperationen“, Nutzung von Forschungsinfrastrukturen in der Lehre“ etc.  Eben diese Themenbereiche hat das ESFRI Projekt-DARIAH-EU in seiner zweieinhalbjährigen Vorbereitungszeit als relevante Handlungsfelder identifiziert, die in der daran anschließenden Phase des Aufbaus einer geisteswissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur realisiert werden sollen.

Projektpartner

Der DARIAH-DE Forschungsverbund besteht aus Partnern mit unterschiedlichem geisteswissenschaftlichen und technischem Hintergrund: Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen und Akademien, sowie auch kommerziellen Partnern und anderen. Zusätzlich zu den hier gelisteten Partnern wächst das Netzwerk an assoziierten Partnern, die über assoziierte Initiativen (z.B. NeDiMAH) und auf die DARIAH-Infrastruktur aufbauende Projekte (z.B. EHRI) mit DARIAH-DE verknüpft sind.
 

  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • DAASI International GmbH
  • Deutsches Archäologisches Institut
  • Technische Universität Darmstadt – Interdisziplinäre ArbeitsgruppeDigital Humanities (Philosophie / Ubiquitous Knowledge Processing)
  • Musikwissenschaftliches Seminar Detmold / Paderborn / Universität Paderborn
  • Georg-August-Universität Göttingen – Göttingen Centre for DigitalHumanities
  • Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen
  • Universität Köln – Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung
  • Institut für Europäische Geschichte Mainz
  • Forschungszentrum Jülich GmbH – Jülich Supercomputing Centre
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik
  • Max-Planck-Gesellschaft – Max Planck Digital Library
  • Max-Planck-Gesellschaft – Rechenzentrum Garching
  • Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte
  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg – Institut für deutsche Philologie – Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte
  • Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel
  • Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin
  • Open Knowledge Foundation Deutschland

DARIAH-DE ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen 01UG1110A bis N) gefördertes Forschungsprojekt. Es besteht aus siebzehn Kooperationspartnern und wird von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) koordiniert.

Mitglieder des wissenschaftlichen Beirat DARIAH-DEs

  • Prof. Dr. Christian Bischof (TU Darmstadt, Leitung Hochschulrechenzentrum)
  • Prof. Dr. Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Generaldirektor)
  • Prof. Dr. Elisabeth Burr (Universität Leipzig, Französische / frankophone und italienische Sprachwissenschaft)
  • Dr. Gabriele Buschmeier (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
  • Prof. Dr. Günther Görz (Universität Erlangen, Institut für Informatik)
  • Prof. Dr. Thomas Gloning (Universität Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität)
  • Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ernest W.B. Hess-Lüttich (Universität Bern,  Institut für Germanistik)
  • Prof. Dr. Reinhold Kliegl (Universität Potsdam, Department Psychologie)
  • Dr. Peter Leinen (Universität Mannheim, Leitung Rechenzentrum)
  • Prof. Dr. Peter Matussek (Universität Siegen, Medienwissenschaftliches Seminar
  • Prof. Dr. Jan Christoph Meister (Universität Hamburg, Institut für Germanistik II)
  • Prof. Dr. Wolfgang Nagel (TU Dresden, Direktion Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen)
  • Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas Rauber (TU Wien, Information & Software Engineering Group)
  • Frank Scholze (Karlsruher Institut für Technologie, Direktion Bibliothek)
  • Ass.-Prof. Mag. Dr. Hubert Stigler (Universität Graz, Zentrum für Informationsmodellierung in den Geisteswissenschaften)
  • Prof. Dr. Angelika Storrer (Universität Dortmund, Lehrstuhl für Linguistik der deutschen Sprache und Sprachdidaktik)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Gernot Wilhelm (Universität Würzburg, Lehrstuhl für Altorientalistik (im Ruhestand)
  • Prof. Dr. Ortwin Dally (Deutsches Archäologisches Institut, Rom)
  • Frank Scholze (Karlsruher Institut für Technologie, Direktion Bibliothek)

Gäste (Förderer)

  • Rüdiger Eichel (Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen)
  • Dr. Markus Klein (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)
  • Hans Nerlich (PT-DLR-Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften für das Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Erfahren Sie mehr unter

Georg-August-Universität Göttingen
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 1
37073 Göttingen
Tel.: +49 551 39 33866
Fax: +49 551 39 33856
Email: info@de.dariah.eu

http://de.dariah.eu/

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